Berufliches SchulZentrum Wurzen

Kompetenzzentrum für Agrarberufe und Berufliche Bildung der Fachbereiche Gastronomie-Technik-Gesundheit-Wirtschaft

Der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Herr Thomas Schmidt ehrte am 25. September die besten Auszubildenden in den land- und forstwirtschaftlichen sowie gärtnerischen Lehrberufen. Zu den diesjährigen Besten mit einem Leistungsdurchschnitt von 1,x gehörten auch vier Azubis, die an unserem BSZ ihre theoretische Berufsausbildung absolviert haben.

Katrin Rudolph (Gärtner FR Friedhofsgärtnerei)
Mandy Werner (Gärtner FR Friedhofsgärtnerei)
Sebastian Schons (Fachkraft Agrarservice)
Thomas Nagel (Landwirt)

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World Skills 2013 in Leipzig - Weltmeisterschaften der Berufe


Besuch der Regionalwettbewerbe der Bretagne in Frankreich vom 1.-4. Februar 2012

Aller zwei Jahre finden die Weltmeisterschaften der Berufe statt. Nachdem im Jahre 2011 London Gastgeber und Ausrichter dieses Ereignisses gewesen ist, wurde die Austragung der nächsten World Skills an Leipzig übergeben. Damit reiht sich Deutschland in die Liste der Austragungsorte einer Weltmeisterschaft ein, bei der es nicht um sportliche sondern um fachliche und berufliche Meisterleistungen geht.
Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren, die sich in Ausbildung befinden oder erst wenige Jahre im Berufsalltag tätig sind, treffen sich in Leipzig und wetteifern um höchste Wettbewerbs-Ergebnisse in mehr als 50 verschiedenen Berufen.
 
Doch bis zum Start in Leipzig ist es für die Teilnehmer ein weiter und beschwerlicher Weg.  Ähnlich wie bei sportlichen Wettkämpfen müssen auch sie mehrere Vorentscheide und Auswahlverfahren absolvieren, ehe sich ein Starterfeld von Spitzen- Fachleuten jedes Berufes gebildet hat. So finden schon seit einigen Monaten regionale Wettbewerbe in allen Ländern statt, bei denen die besten  Jugendlichen um eine Startgenehmigung für die  World Skills 2013 in Leipzig ringen.
 
Vom 01.-04. Februar 2012 konnte eine kleine Delegation aus einer Lehrerin und zwei Lehrlingen der „Grünen Berufe“  des Beruflichen Schulzentrums Wurzen sich davon überzeugen, wie Jugendliche der Bretagne in Frankreich ihre Kandidaten für den nationalen Vorentscheid in Frankreich ermittelten. Frau Pohl, Janet Klingner und Dirk Becker besuchten Rennes, die Hauptstadt  der Bretagne, und waren für einen Tag zu Gast bei den Regionalwettkämpfen in Rennes. Besonders interessant waren natürlich der Empfang durch Michel Morin, den Fizepräsidenten für Agrarwirtschaft der Bretagne sowie die Gespräche mit jugendlichen Parlamentariern. Gemeinsam besuchten sie die Wettbewerbsstätten und informierten sich über die Vorbereitung und den Ablauf der einzelnen Vorentscheide. Der Agrarbereich präsentierte sich mit verschiedenen Berufen und Wettbewerbsdisziplinen, denen die Teilnehmer der Delegation besondere Aufmerksamkeit schenkten.
 
Frau Pohl, Lehrerin am BSZ Wurzen und Fachberaterin für Agrarwirtschaft leitete die Delegation. Sie informierte sich über Ausbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft  Frankreichs und nahm an einem Erfahrungsaustausch mit Delegationen aus Wales, Polen, Dänemark und Frankreich teil. Dabei konnte sie den Teilnehmern einen kleinen Einblick in die Berufsausbildung Deutschlands vermitteln. Interessant war es zu erfahren, dass die Berufsschulen in Frankreich durch die regionalen Ministerien den Auftrag erhalten, sich um Partnerschaften mit Schulen aus dem Ausland zu bemühen. Dabei nimmt Deutschland eine wichtige Stellung ein, denn man schätzt die Bemühungen um Bildung und Entwicklung in Deutschland sehr hoch ein.
 
Für Janet Klingner, die im Botanischen Garten der Universität Leipzig zur Zierpflanzengärtnerin ausgebildet wird, waren besonders die Stationen der Gärtner und Floristen anziehend. Sie konnte den Teilnehmern erklären, wie die botanischen und deutschen Namen der im Wettbewerb zu bestimmenden Pflanzen an den einzelnen Stationen lauteten und welche Schädlinge die sichtbaren Krankheitsbilder an den ausgestellten Pflanzen hervorgerufen hatten. Verschiedene Modelle und Bauarten von Topfmaschinen wurden vorgestellt und ein Jury- Mitglied erläuterte die Aufgabenstellung zur Errichtung eines Bewässerungs- Tisches für ein Gewächshaus.

Dirk Becker, Lehrling am BSZ am BSZ Wurzen im 2. Ausbildungsjahr, lernt den Beruf Fachkraft Agrarservice. Er informierte sich über die Anforderungen, denen sich die Teilnehmer an der Station „Agrartechnik“ stellen mussten. Diese hatten die Aufgabe, an einem Feld- Häcksler der Firma Claas einen Fehler in der Hydraulik zu analysieren, den Reparaturplan zu erstellen, Kosten zu kalkulieren und natürlich die Reparatur fachgerecht und sicher auszuführen.
 
Gemeinsam besuchten die Delegationen im Anschluss an die Wettbewerbe die Stadt Rennes und wohnten der Eröffnung einer Ausstellung der Region Bretagne im Museum in Rennes bei. Die Bedeutung dieser Exposition lässt sich wohl am besten mit der großen Zahl der geladenen Gäste beschreiben und der politischen und kulturellen Wertschätzung der Arbeit von Menschen in verschiedenen Zeitepochen. Es wurde daran erinnert, dass es immer wieder die Jugend ist, die die Tradition der Berufe fortsetzt und durch neue Ideen weiter entwickelt. Deshalb war es so wichtig, dass zum Zeitpunkt der regionalen Wettbewerbe der Berufe diese Ausstellung in Rennes eröffnet wurde.
 
Die Delegation aus Sachsen wurde in der Berufsschule „MFH RENNES SAINT GRÉGOIRE" (Maison Familiale Horticole de Rennes Saint Grégoire)  freundlich in Empfang genommen und wohnte für die Zeit des Aufenthaltes in den dazugehörigen Schüler- Internaten. Lehrer, Erzieher, Schüler und besonders die Schulleitung nahmen sie freundlich in Empfang und boten ihnen ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sie Land, Kultur und Menschen etwas kennen lernen durften. Am Abend wurden die drei Teilnehmer in das übliche Jugendleben der Berufsschüler integriert und verbrachten gemeinsam mit Erziehern und Schülern einen entspannten und lustigen Abend in einem Jugendtreff am Stadtrand von Rennes.

Natürlich reichen drei Tage nicht aus, um sich ein tieferes Bild von Schule, Ausbildung, Jugendarbeit und Landwirtschaft zu machen. Sie sind dennoch geeignet zu erkennen, dass die Menschen großes Interesse an den Entwicklungen in Deutschland haben und auch in Zukunft den engen Kontakt zu  deutschen Schulen und Wirtschafts- Einrichtungen wünschen.


Beatrice Pohl/ 2012-02-18
Fachberaterin Agrarwirtschaft
Berufliches Schulzentrum Wurzen





Reiseeindrücke aus Frankreich


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Pressebericht

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Quelle: Muldentalzeitung, 29.02.2012

 

Das BSZ Wurzen erhält einen Anerkennungspreis aus den Händen der Staatsministerin für Kultur und Sport Frau Brunhild Kurth.

Damit wir das langjährige Engegement für interkulturelle Zusammenarbeit in den Schülebegegnungsprojekten
mit Israel und Polen und gegen Rechtsextremismus gewürdigt.

 

{gallery stories/schulpreis/galerie|Bilder von der Preisverleihung 2012}

 

Pressebericht

Quelle: Muldentalzeitung 25.05.2012

Weitere Pressemeldung unter www.sachsen-macht-schule.de

 

 

 

 

 



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TAG der GRÜNEN BERUFE 2012


am BSZ Wurzen (Aula)



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Sachkundenachweis Pflanzenschutz

Das Pflanzenschutzgesetz vom 14.02.2012 und die Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung vom 27.06.2013 fordern von Personen, die

  • Pflanzenschutzmittel anwenden,
  • über den Pflanzenschutz beraten,
  • Pflanzenschutzmittel im Rahmen einer Ausbildung oder einer Hilfstätigkeit anwenden, anleiten oder beaufsichtigen,
  • Pflanzenschutzmittel gewerbsmäßig in Verkehr bringen,
  • Pflanzenschutzmittel über das Internet auch außerhalb gewerbsmäßiger Tätigkeiten in Verkehr bringen,

den Nachweis der Sachkunde im Pflanzenschutz.

Eine erfolgreich abgeschlossene anerkannte Berufsausbildung bzw. ein Studium oder eine bestandene Sachkundeprüfung reichen zukünftig allein nicht mehr aus.

In jedem Fall muss eine Sachkundenachweiskarte beantragt werden.

Eine amtlich anerkannte Fortbildung zur Sachkunde ist jeweils innerhalb eines Zeitraumes von 3 Jahren erforderlich.

Quelle: www.landwirtschaft.sachsen.de


 

Das BSZ Wurzen ist als Veranstalter im Freistaat Sachsen für die Fortbildung der Sachkunde Pflanzenschutz gemäß § 9 Absatz 4 Pflanzenschutzgesetz tätig
und bietet für 2016 zwei Fortbildungstermine ( 26.10.16 und 09.11.16 ) jeweils von 08.00 - 15.00 Uhr in der Aula, Straße des Friedens 12 an.

 

Anmeldeformular 2016 zum Ausdruck

Online-Anmeldeformular 2016
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Veranstaltungsübersicht 2016

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