Berufliches SchulZentrum Wurzen

Kompetenzzentrum für Agrarberufe und Berufliche Bildung der Fachbereiche Gastronomie-Technik-Gesundheit-Wirtschaft

 

Die Idee für dieses Projekt wurde von Auszubildenden landwirtschaftlicher und gärtnerischer Berufe in Deutschland (Berufliches Schulzentrum Wurzen) geschaffen und gemeinsam mit Auszubildenden derselben Ausbildungsrichtung in Litauen (Joniskio zemes ukio mokykla) und Norwegen (Mo og Øyrane vidaregåande skule) entwickelt.
Unsere Ziele sind die gemeinsame Geschichte in Zeiten des Nationalsozialismus (Zwangsarbeit in der Landwirtschaft in Deutschland, die Ermordung von Juden in Litauen und der Raub von Kindern in Norwegen) sowie die Situation junger Flüchtlinge, Asylsuchender und MigrantInnen und deren Chancen der Integration in der Agrarwirtschaft und des Gartenbaues heute.
 
Projekttreffen in Norwegen 24.-31.05.2018

Donnerstag, 24.05.2018 (Anreise)

Wir landeten am 24.05.2018 gegen Mittag in Bergen und erkundeten die Stadt. Besonders interessant waren der Fischmarkt und die Tour auf den Floyen. Von dort hatten wir einen herrlichen Blick auf die Stadt. Nach dem Eintreffen der litauischen Gruppe fuhren wir gemeinsam mit dem Bus und der Fähre nach Mo (Foerde).  

Bericht von: Frank Haupt (FAS16)

  • faehre
  • fischmarkt_bergen
  • gruppe_floyen

 
Freitag, 25.05.2018
Am ersten Tag in Mo lernten wir die Schule kennen. Dort gibt es keine Ausbildungsbetriebe. Die praktische Ausbildung findet auf der Schulfarm statt. Dazu gehören Ackerfächen, Wälder, Seen, 5 Gewächshäuser, Pferde, Kühe, Schweine, Schafe und Hühner, Maschinen und ein Fuhrpark. Unser Tag begann mit einer Vorführung der Auszubildenden zum Pferdewirt und endete mit einer Diskussion über die Zukunft der Landwirtschaft (selbstfahrende Roboter und Genmanipulation).
Bericht von: Marie Voigt (T16)
  • future_of_farming
  • gewaechshaus
  • hindernisfahrt

 
Samstag, 26.05.2018
Nach dem Frühstück fuhren wir heute zu den Gletschern Böyabreen und Supphellebreen. Dort wurde uns der Klimawandel durch das Abschmelzen der Gletscher deutlich. Durch die Mineralien schmeckt das eiskalte Gletscherwasser etwas salzig. Danach besichtigten wir den Fjord  Bokbyen i Fjaerland und unsere norwegische Teilnehmerin Linea erläuterte uns die Geschichte ihrer Heimat. Nun arbeiten wir in Gruppen an unserem Kalender.
Bericht von: Kyra Grünewald (FOW17)
  • fjord
  • girls_vor_gletscher
  • gletscherentwicklung
  • gruppenarbeit

 
Sonntag, 27.05.2018
Heute haben wir eine Milchkuhfarm mit dazugehörendem Wasserkratfwerk besucht. Uns gefielen die dortigen Kühe der Rasse Jersey gut. Sie fühlen sich in dem hochmodernen Laufstall mit vollautomatischer Fütterung und Melkrobotter sehr wohl. Die Familie erwirtschaftet ein zweites Einkommen durch ein Wasserkraftwerk. Damit versorgt sie über 500 Haushalte in der Region. Danach besichtigten wir das Museum Astruptunet, dessen früherer Besitzer Farmer und Künstler zugleich war.
Wir grillten am Abend am See der Schule. Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit konnten wir den Grillplatz am Wald leider nicht nutzen.
Bericht von: Julia Stöbe (G16 O)
  • barbecue_bruahogjen
  • kuhstall_sandalen
  • wasserkraft_sandalen

 
Monntag, 28.05.2018
Heute hatten wir ein Gespräch mit Herrn Helmut Blatt über sein Schicksal als Lebensbornkind in Norwegen. Sein Vater und seine Mutter lernten sich kurz nach der Besetzung Norwegens durch die Wehrmacht kennen. Er kam im Lebensborn Trondheim zur Welt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er wie alle Kinder deutscher Soldaten schlechter als Gleichaltrige behandelt und dadurch benachteiligt. Es war für uns alle schockierend, dass solche Menschen zum Beispiel aufgrund ihrer "schlechteren" Gene zwangssterilisiert wurden.
Danach gingen wir zum See, der zur Schule gehört und versuchten diese Informationen zu verarbeiten.

Bericht von: Naomi Nagamichi (G16)
  • 1_lebensborn
  • 2_lebensborn2
  • 3_kanufahrt

 
Dienstag, 29.05.2018
Auf dem Weg zu einer Berufsschule für ökologische Landwirtschaft genossen wir die Umgebung im Nordjfordland. Die Schule besteht seit über hundert Jahren und wirtschaftet seit 10 Jahren ökologisch. Danach fuhren wir zu dem Hotel Stahlheim. Dort befand sich im 2. Weltkrieg ein Lebensbornheim. Das damalige Hotel wurde dazu von der Wehrmacht enteignet.  Auf dem Rückweg machten wir am Storesvingen eine Pause und genossen die Aussicht ins Tal.
Bericht von: Sergii Moreno (G16G)
  • oekofarm2
  • okofarm
  • turnaround

 
Mittwoch, 30.05.2018
Heute vormittag konnten wir die letzten Arbeiten für den Kalender vervollständigen und abschliessen. Nach dem Mittagessen hatten wir ein Treffen mit Migranten und Asylbewerbern in Foerde. Wir verstanden uns super und freuten uns über ihre Offenheit. Danach fuhren wir zu unserer Partnerschule in Mo und werteten unser Projekt aus. Es ist schade, dass unser letztes Treffen nun beendet ist. Viele sind in Kontakt und wollen sich im Sommer treffen.
Bericht von: Marie Voigt (T16)
  • evaluation
  • gruppenarbeit
  • migranten

 
Donnerstag, 31.05.2018
Abreise
 
Projekttreffen in Litauen 17.-24.04.2018
 
Dienstag, 17.04.2018 (Anreise)
Alle Projektteilnehmer sind trotz einiger Pannen gut in Litauen angekommen.
Unsere Gruppe besichtigte gleich nach ihrer Landung die Altstadt in Riga.
 
Mittwoch, 18.04.2018 (Projektarbeit)
Heute begann unser Projekttreffen mit einem herzlichen Empfang in der Aula und einem Gruppenfoto vor der Schule. Danach besichtigten wir die Schule und deren Farmgelände.  Anschliessend werteten wir die ersten Projektarbeiten (Kalenderbilder) aus und erarbeiteten in litauisch-norwegisch-deutschen Gruppen die einzufügenden Texte. Wir freuen uns darauf gemeinsam unsere Freizeit zu gestalten.
Bericht von: Kyra Grünewald (FOW17), Frank Haupt
  • besichtigung_riga
  • besichtigung_riga2
  • besichtigung_riga3
  • besichtigung_schulfarm
  • empfang
  • projektgruppe


 
Donnerstag, 19.04.2018 (Workshop)
Heute setzten wir uns mit dem Holocaust in Litauen im Rahmen eines Workshops auseinander. In Joniskis gab es vor dem 2. Weltkrieg 3 Synagogen. Die jüdische Bevölkerung erhielt Ende des 18. Jahrhunderts das Niederlasssungsrecht. Heute gibt es keine Juden mehr in Joniskis.
Danach erkundeten wir die Gestaltung des Schulgartens. Die norwegische Grupppe interessierte sich besonders für die dortigen Bienenkörbe.
Am späten Nachmitttag führte uns die litauischen Gruppe durch ihre Stadt und erläuterte die Sehenswürdigkeiten.
Bericht von: Jamal Harewood (G16G), Julia Stöbe (G15O), Sergi Moreno (G16G)
  • schulgarten
  • stadtfuehrung
  • workshop


 
Freitag, 20.04.2018 (Holocaust)
Heute besichtigten wir die nebeneinander stehende weiße und die rote Synagoge in Joniskis. Bis zur Besatzung durch die Deutschen im 2. Weltkrieg gab es in Joniskis 3 Synagogen. Von 4700 Bürgern waren 2700 Juden. Auch in der banchbarten Stadt Zagare wurde die jüdische Bevölkerung nach der Besatzung ermordet. Davon zeugt der Gedenkstein vor dem jüdischen Friedhof und im Wald von Vilkiausis.
Nachdem wir weitere Zeugnisse des Holocaust und die ehemals den jüdischen Bürgern gehörenden Häuser in Zagare besichtigten wanderten wir durch ein wünderschönes Naturschutzgebiet.
Bericht von: Kyra Grünewald (FOW17)
  • freizeit
  • gedenkstein
  • synagoge

 
Samstag, 21.04.2018 (Sehenswürdigkeiten)
Heute morgen besuchten wir dem Bauernmarkt auf dem Schulgelände. Es wurden Tiere, Pflanzen und regionale Spezialitäten angeboten. Wir hatten Glück, der Markt findet nur im Frühling und im Hebst statt. Danach fuhren wir zum Berg der Kreuze. Die Kreuze werden in der Hofffnung auf die Unterstüzung Gottes bei allen Problemen im Leben von den Menschen aufgestellt. Es ist zwar ungewohnt, aber sehr beeindruckend. Danach erkundeten wir die Stadt Siauliai und trafen uns an der Statue des Fuchses. Diese Figur spendeten Bürger der Stadt zum Dank.
Naomi Nagamichi (G16O) und Isabell Tau (G16 Z)
  • bauernmarkt
  • bergderkreuze
  • siaulai

 
Sonntag, 22.04.2018 (Projektarbeit)
Am heutigen Tag arbeiteten wir in Gruppen und wählten gemeinsam die Bilder für unseren Projektkalender aus. Jede Gruppe erstellte und/oder übersetzte Texte zur Ausbildung im Agrarbereich und zu den Orten der Menschenrechtsverbrechen im Nationalsozialismus.
Nach dieser Arbeit hatten wir eine Tanzstunde. Dabei hatten wir alle viel Spaß!
Wiebke Frömmel (FKA 16)
  • ausbildung_agrarservice
  • gruppenarbeit
  • tanzstunde

 
Montag, 23.04.2018 (Betriebsbesuche)
Heute besuchten wir mehrere Farmen (Rinder, Champignons und Alpackas).
Zuerst waren wir in einem Milchproduktionsbetrieb, der ähnlich ausgestattet ist wie mein Ausbildungsbetrieb.
Es gibt mehr als 900 melkende Kühe mit Nachzucht. Danach fuhren wir in eine Champignonfarm.
Wir besichtigten wie die Champignons aufgezogen und für den Verkauf vorbereitet werden.
Marie Voigt (T16)
  • alpakas
  • champignons
  • milchviehstall

 
Dienstag, 24.04.2018 (Abreise)
Alle Projektteilnehmer sind wohlbehalten und voller Eindrücke und mit neuen Ideen wieder in Deutschland angekommen..
 
 
Projekttreffen in Deutschland 15.-22.10.2017
 
Sonntag, 15.10.2017 (Anreise)
 
Montag, 16.10.2017 (Projektbesprechung und -vorbereitung)
  • bingo marie
  • first day
  • frank_butten
  • group_picture
  • jonas_bingo
  • tell me about you

 
Dienstag, 17.10.2017 (Besuch des Beruflichen Schulzentrums Wurzen)
  • IMG_4635
  • IMG_4675
  • IMG_4693
  • IMG_4771
  • P1050793

 
Mittwoch, 18.10.2017 (Zwangsarbeit im Nationalsozialismus)
  • IMG_4935
  • IMG_5298
  • IMG_5444
  • IMG_5476

 
Donnerstag, 19.10.2017 (Das duale Ausbildungssystem)
  • erasmus_sortenamt
  • greenhause
  • plant_breeders
  • teasting

 
Freitag, 20.10.2017 (Integration von Migranten und Flüchtlingen)
  • IMG_0948_2
  • IMG_6152_2
  • IMG_6158_2
  • IMG_6218_2

 
Samstag, 21.10.2017 (Farewell)
  • diashow
  • drachenboot
  • plakat

 
Sonntag, 22.10.2017 (Abreise)

 

 


Gemeinsame Ausbildung der Grünen Berufe in Europa
Anerkennung von praktischen Lernerfahrungen während der Ausbildungszeit
 

3. Projekttreffen zur Anerkennung von praktischen Lernerfahrungen in den Grünen Berufen während der Ausbildung in Europa im Beruflichen Schulzentrum Wurzen

Vom 30.11.-04.12.2015 arbeiteten Berufsschullehrer aus Norwegen, Finnland, Litauen und Deutschland (Berufliches Schulzentrum Wurzen: Christiane Jäckel, Gabriele Hertel, Volker Quittschorr) zum dritten Mal gemeinsam, damit im europäischen Ausland realisierte Ausbildungsabschnitte anerkannt werden können (ECVET).
In den vorangegangenen Treffen sind die unterschiedlichen Bildungssysteme und Ausbildungsanforderungen verglichen worden. Die Gruppe arbeitete die Anforderungen an die zu vermittelnden Kompetenzen heraus und hielt sie in Lernmodulen fest.   
In diesem ECVET Projekt wird die Ausbildung in Agrarberufen verglichen. Die Europäische Union fördert ECVET Projekte (European Credit System for Vocational Education and Training) für Auszubildende. Dadurch wird Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit über Ländergrenzen hinweg möglich.
Im Mittelpunkt des Treffens stand dieses Mal auch das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Während im dualen System Betrieb und Schule parallel ausbilden, ist der Ausbildungspartner der jungen Menschen in Norwegen, Finnland und Litauen die Berufsschule. Die praktischen Kompetenzen werden dort in schuleigenen Farmen oder in Praktikumsbetrieben erworben.
Damit die Gäste Einblicke in unser duales System erhalten konnten, hat die Gruppe den Ausbildungsbetrieb Bundessortenamt in Wurzen besucht und mit einer Ausbildungsberaterin gesprochen.
Die Gäste informierten sich beim Leiter des Bundessortenamtes Dr. Schulte über die Umsetzung der dualen Ausbildung in seinem Betrieb vor Ort. Leider war nicht genügend Zeit, weitere Betriebe zu besichtigen.
Im BSZ Wurzen erhielt die Gruppe Einblicke in den Unterricht durch die Fachberaterin für Agrarberufe Beatrice Pohl und in die Tätigkeit einer Ausbildungsberaterin durch Karin Hebold.
Die Klasse Tierwirte im 1. Ausbildungsjahr eignete sich Grundlagen des Melkens an. Im Anschluss ist die rege Teilnahme der Auszubildenden am Unterricht als besonders positiv von den Gästen hervorgehoben worden.
Frau Hebold ist für die Vermittlung zwischen den Auszubildenden, den Betrieben  und der Berufsschule als Ausbildungsberaterin zuständig. In Norwegen, Finnland und Litauen sind die Lehrer die alleinigen Ansprechpartner der Auszubildenden.
Die gemeinsame Arbeit für die Umsetzung dieses ECVET Projekts für Agrarberufe wird im Juni 2016 abgeschlossen sein. Im Anschluss sollen anerkannte Auslandsaufenthalte für Auszubildende organisiert und begleitet werden. Die Lernmodule werden dazu veröffentlicht.

 Kontakt:
Gabriele Hertel, Christiane Jäckel und Volker Quittschorr
BSZ Wurzen
03425 909210

  • bsz
  • denkmal
  • konferenz
  • konferenz2
  • sortenamt
  • sortenamt2
  • unterricht

2. Projekttreffen in Norwegen zur Anerkennung von praktischen Lernerfahrungen in den Grünen Berufen während der Ausbildung in Europa


Quelle: Muldentalzeitung, 28.05.2015
 

Vom 18.-22.05.2015 trafen sich Berufsschullehrer aus Norwegen, Finnland, Litauen und Deutschland zum zweiten Mal. Sie möchten erreichen, dass im europäischen Ausland realisierte Ausbildungsabschnitte anerkannt werden. Daran beteiligen sich u.a. das Berufliche Schulzentrum Wurzen durch Frau Christiane Jäckel, Frau Gabriele Hertel und Herrn Volker Quittschorr.

Beim ersten Treffen in der litauischen Berufsschule Joniskis im November 2014 sind die Ausbildungssysteme miteinander verglichen worden und ist die weitere Zusammenarbeit gemeinsam beschlossen worden. Nach dem 2.Treffen in der norwegischen Berufsschule Mo in Foerde standen wie geplant die einzelnen Module fest.

Die Europäische Union fördert dieses ECVET Projekt (European Credit System for Vocational Education and Training) für Auszubildende der Agrarberufe. Dadurch wird Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit über Ländergrenzen hinweg gefördert.

Durch vergleichende Analysen der Ausbildungen in den 4 Ländern legten sie für gemeinsame Ausbildungsabschnitte und die zu vermittelnden Kompetenzen Module fest. Nun müssen die entsprechenden Module bis zum nächsten Treffen im Dezember in Deutschland ausgearbeitet werden.

Die Beschreibungen der Lernergebnisse müssen passgenau und fachlich mit der Ausbildung in Deutschland verknüpft werden. Sie sind für die Ausbildungsbetriebe wichtig, wenn zum Beispiel der Lehrplan fordert, dass der Auszubildende die Milchgewinnung erlernen muss, der Betrieb aufgrund seiner Spezialisierung aber keine Kühe hält.

Leider können nicht für alle Berufsausbildungen Module erarbeitet werden, da zum Beispiel Fischen in Norwegen und Finnland auf dem Lehrplan stehen, aber nicht in Litauen und Deutschland.

Die unterschiedlichen Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen erkundigten die Projektteilnehmer indem sie die Schulfarm von Mo und einige Betriebe besichtigten. Im Gegensatz zu Agrarschulen in Deutschland wird in Mo eine eigene Farm bewirtschaftet. Dazu gehören Pferde, Rinder, Schweine, Schafe und Hühner sowie 6 Gewächshäuser. Außerdem wird Ackerbau und Forstwirtschaft mit Hilfe eine eigenen Fuhrparks betrieben.

Die norwegischen Bauernhöfe verfügen im Durchschnitt zwar über weniger Ackerfläche, verfügen aber vor allem durch die Nutzung von Wasserenergie über sehr lukrative Einnahmequellen.

Die gemeinsame Arbeit für die Umsetzung dieses ECVET Projekts wird im Juni 2016 abgeschlossen. Im Anschluss werden anerkannte Auslandsaufenthalte für Auszubildende organisiert und begleitet. Im September 2016 werden sechs Auszubildende aus Litauen einen Teil ihrer Ausbildung in deutschen Betrieben absolvieren und dabei von Lehrern des BSZ Wurzen betreut.

Kontakt:
Gabriele Hertel, Christiane Jäckel und Volker Quittschorr
BSZ Wurzen
03425 909210

 


Projektgruppe


Blick auf das Schulgelände

  • gepaeck_2
  • greenhouse_2
  • meeting_2
  • meeting_3
  • mtl_zeitung2_28052015
  • naturunterkunft_2
  • projektgruppe2
  • rinderfarm_2
  • schulgeaende_2
  • wasserenergie_2
  • wasserenergie_3
  • wasserfall_2

 

1. Projekttreffen in Litauen

Vom 24.-27.11.2014 trafen sich je 3 Berufsschullehrer bzw. Schulleiter aus dem Agrarbereich von Norwegen, Finnland, Litauen und Deutschland in der Agricultural School in Joniskis. Das Berufliche Schulzentrum Wurzen ist von Frau Christiane Jäckel, Frau Gabriele Hertel und Herrn Volker Quittschorr vertreten worden.
Sie  bereiteten gemeinsam ihr Projekt für die Umsetzung von ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training), dem europäischen Leistungspunktesystem für die Berufsbildung im Agrarbereich vor. ECVET soll Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit über Ländergrenzen hinweg fördern. Damit sollen während der Ausbildungszeit auch in anderen Ländern erworbene Kompetenzen anerkannt werden.
Dazu verglichen sie die unterschiedlichen Ausbildungen im Agrarbereich in den 4 Ländern. Dr. Paulius Cepas, ein litauischer Experte wies darauf hin, dass durch ECVET Auslandsaufenthalte mithilfe von Beschreibungen der Lernergebnisse passgenau und fachlich mit der Ausbildung in Deutschland verknüpfbar sind und dabei auch die Rahmenbedingungen der Ausbildungsbetriebe berücksichtigt werden können: Wenn zum Beispiel der Lehrplan fordert, dass der Auszubildende unter anderem die Milchgewinnung erlernen muss und der Betrieb aufgrund seiner Spezialisierung keine Kühe hält, kann er diesen Teil in einem anerkannten Auslandspraktikum absolvieren.
Die gemeinsame Arbeit für die Umsetzung von ECVET in der Berufsausbildung im Fachbereich Agrar wird bis Juni 2016 abgeschlossen. Das nächste Treffen findet im Mai 2015 in der norwegischen Berufsschule statt. Im Ergebnis werden anerkannte Auslandsaufenthalte für Auszubildende organisiert und betreut.


Kontakt:
Gabriele Hertel, Christiane Jäckel und Volker Quittschorr
BSZ Wurzen
03425 909210

 

USING ECVET FOR AGRICULTURAL PROGRAM

Four vocational schools from Lithuania (Joniskis Agricultural School), Norway (Mo and Oyrane vidergaende skule), Germany (BSZ Wurzen), Finland (Central Ostrobothnia Vocational College, Vocational Campus Kannus) implement international project “Using ECVET for Agricultural Program” ( No. 2014-1-LT01-KA202-000507) under ERASMUS+KA2 strategic partnership action., 2014 – 2016.

In Europe, many people undertake learning activities outside their own country. The appeal of this kind of mobility is nonetheless limited by various factors, in particular the absence of provisions for the transfer, validation and recognition of learning outcomes acquired abroad. The same applies to the transition from one system of vocational education and training to another, or from an informal learning situation to a formal training context. What is therefore needed is a system whereby people can follow through the process of qualification while moving from one learning context to another. ECVET thus aspires to be an information exchange tool to help individuals take full advantage of learning acquired, in particular as a result of transnational mobility. It aims to promote transnational mobility and access to lifelong learning. It is not intended to replace national qualification systems, but to achieve better comparability and compatibility among them. ECVET applies to all outcomes obtained by an individual from various education and training pathways that are then transferred, recognized and accumulated in view of achieving a qualification. This initiative makes it easier for European citizens to gain recognition of their training, skills and knowledge in another Member State.

The partnership of this project seeks to create and adopt ECVET system among partner schools for the one education program - Farming (Agricultural Education), which will help students to move easily for practice period among these countries and gain different experience and knowledge.

The partners of this project are vocational education schools from Lithuania, Norway, Finland and Germany having in their education program based on Agriculture (Farming) for many years. In all partner countries ECVET system is a new thing. We will prepare the same evaluation system of FARMING TEACHING PROGRAM, which is not used yet. ECVET is considered as a logical and coherent further step within VET reform since 2007, but in all European countries it is more just in the plans, but not yet used practically. ECVET for Farming teaching and training program is expected to improve the possibilities for recognition of learning outcomes and thus to enable people to build on what they have learned abroad, in a different education and training institution

or in different situations. In other words, thanks to ECVET, it should become easier to fully integrate mobility into learners’ learning pathways and to make visible and recognized what they have learned abroad. The success of ECVET will depend on the development of mutual trust among competent institutions. u sing ECVET will help to implement high quality mobility exchanges. Lithuania, Norway and Finlad's schools take part in mobilities and send students to each other for several years to get experience in Farming in each other schools as some things are better in one school, some in other school.l. Germany school is going to join us with mobilities too and it has the biggest experience with ECVET system. All partner schools will create ECVET evaluation system for farming program that students could easily move among these countries and their experience abroad will be approved and counted into their education process with the help of prepared ECVET among these partners. The prepared ECVET for Farming program can be adopted and used by all European schools.

The first international partner meeting will be held at Joniskis Agricultural School, Lithuania 24-27 November, 2014.

Prepared by Vaida Aleknaviciene
The coordinator of the project
Joniskis Agricultural School
Lithuania

 


Projektgruppe aus Litauen, Finnland, Deutschland und Norwegen
 


Projektgruppe bei der gemeinsamen Arbeit
 


Projektpartner des BSZ Wurzen 8Deutschland) und der Joniskis Agriculture School (Litauen)
 


Quelle: LVZ, Muldentalzeitung 06.12.2014

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