"Helfende Hand, offenes Ohr und immer da, wenn die Klingel geht."

Was macht den Beruf aus?

  • individueller und bedürfnisorientierter Umgang mit Pflegeempfängern jeden Alters
  • Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen des Gesundheitswesen wie Ärzten und Therapeuten
  • man lernt, was es heißt, anderen Menschen zu helfen, die sich teilweise nicht mehr selber helfen können

Was du mitbringen musst:

  • Geduld und Empathie
  • Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit und Belastbarkeit
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft für Schichtdienste, Wochenend- und Feiertagsarbeit
  • Zuverlässigkeit sowie Wissbegier

Was du hier lernst:

  • theoretischer und praktischer Umgang mit verschiedenen Krankheitsbildern und fordernden Situationen
  • Handeln in Notfällen
  • Pflegetechniken, Verbandswechsel, Blutdruckmessen sowie weitere Tätigkeiten, um eine adäquate Pflege zu gewährleisten
  • rechtliche Grundlagen, Dokumentation sowie Rechte und Pflichten
  • Umgang mit schwer kranken und sterben Pflegeempfängern und deren Angehörigen

Was dir vielleicht missfallen könnte:

  • Arbeiten in Schichten (Früh-, Spät-, Nacht- und Zwischendienste)
  • körperlich anstrengende Arbeit
  • emotionale Belastung (schwere Krankheiten und der Umgang mit dem Tod)
  • Zeitdruck und Personalmangel
  • Umgang mit schwierigen Pflegeempfängern, Angehörigen und Kollegen/Vorgesetzten

Ausschnitt aus dem Leben einer Pflegefachkraft

Als Berufsschüler in der Ausbildung zur Pflegefachkraft besteht der Alltag aus dem Wechsel zwischen Schule und Praxis. Im Schulblock besteht der Alltag aus Unterricht in unterschiedlichen Lernfeldern, welche abwechslungsreich gestaltet sind, verschiedenen Wahlbereichen und eigenverantwortlichem Lernen.

Die Praxiseinsätze sind geprägt durch den Schichtdienst, den Einblicken in unterschiedlichen Settings (Krankenhaus, Pflegeheim, Pflegedienst, Pädiatrie und Psychiatrie) und überwiegend zeitigem Aufstehen, da der Frühdienst zwischen 06:00 und 06:30 Uhr beginnt.