Wirtschaft und Verwaltung

„Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien.“ - Götz Werner

Was macht den Bildungsgang aus?

  • Praktikum in Klasse 11 mit der Anfertigung einer Projektarbeit
  • Unterricht in Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (VBR)
  • selbstständiges Lernen
  • Facharbeit in Klasse 12

Was du mitbringen musst:

  • gute Grundkenntnisse in Deutsch, Mathematik und Englisch
  • Bereitschaft zum logischen Denken mit gutem grafischem Vorstellungsvermögen
  • Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft
  • Offenheit neue Menschen kennenzulernen

Was du hier lernst:

  • wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen
  • Einblick erlangen in die Berufswelt
  • sammeln praktischer Erfahrungen
  • Vertiefung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch

Was dir vielleicht missfallen könnte:

  • mathematisches Arbeiten
  • viele Mitschriften im Unterricht anfertigen
  • reichlich zu erlerndes und zu beherrschendes Wissen
  • weniger Freizeit zugunsten des Abschlusses
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Ausschnitt aus dem Leben eines Fachoberschülers Wirtschaft und Verwaltung

In der 11. Klasse verbringt man zwei bzw. drei Tage in der Woche (Montag, Dienstag und jeden zweiten Mittwoch) im Praktikum in einem selbstgewählten Betrieb der freien Wirtschaft oder der öffentlichen Verwaltung. Dort sammelt man viele Erfahrungen im Berufsalltag. Zu meinen Aufgaben im Büro gehörten zum Beispiel das Ordnen von Akten, Bearbeiten von Posteingang und -ausgang, Erstellen von Excel-Tabellen sowie das Gestalten von Werbeanzeigen. Außerdem durfte ich Kunden beraten, Wareneingänge kontrollieren und Anträge und Rechnungen bearbeiten. Diese Tätigkeiten schreibt man täglich in ein Berichtsheft.

An den anderen Tagen – also Mittwoch (alle zwei Wochen), Donnerstag und Freitag – ist Schule angesagt. Der Unterricht beträgt 8 Stunden pro Tag und findet in 90-Minuten-Blöcken statt, also ziemlich konzentriert. Nachmittags ist noch Zeit für Hausaufgaben, Lernen und das Schreiben einer Projektarbeit.

In der 12. Klasse gibt es dann kein Praktikum mehr – man hat die ganze Woche Schule, meistens 6 bis 8 Stunden pro Tag. Zu Hause heißt es: Lernen, Hausaufgaben machen, die Facharbeit schreiben und Prüfungsvorbereitung. Dazu kommen Besuche bei Ausbildungs- und Studienmessen und die Teilnahme an Bewerbungsgesprächen, um sich auf den weiteren Weg nach der Schule vorzubereiten. Und natürlich darf man den Abiball nicht vergessen – der will gut geplant sein!

Auch wenn es manchmal viel zu tun gibt: Keine Sorge – Zeit für Freunde, Hobbys und Entspannung bleibt trotzdem.